Über Grover Records


20 Jahre Grover Records! Das Münsteraner Label veröffentlicht bereits seit zwei Jahrzehnten Tonträger der ganz großen unseres Genres. Fängt damals alles mit Bands, wie den heute europaweit bekannten Niederländern Mr. Review oder dem legendären Judge Dread aus England an, veröffentlicht man über die Jahre nach und nach einen Großteil der absoluten jamaikanischen Szene-Helden. Namen wie Laurel Aitken, Doreen Shaffer, Derrick Morgan, Rico Rodriguez, Lord Tanamo oder Lloyd Brevette with The Skatalites, um hier ausdrücklich nur einige zu nennen.

Grover Records wird 1993 von dem Konzert- und Eventveranstalter Moskito Promotion und seinem Besitzer Oswald Münnig gegründet, um den eigens promoteten Bands eine Veröffentlichungsmöglichkeit zu geben. Aus dem anfänglich gedachten Promo-Tool entwickelt sich das Label, das man von nun an im Einklang mit dem Moskito Mailorder, einem Versand für Musik & Merchandise des Genres, betreibt und ständig weiterentwickelt. Mittlerweile führt Grover Records mit Elmo Records, Built For Speed (BFS) und Vinyl Only Records (VOR) drei Sublabels unter seinem Dach. Auf Elmo veröffentlicht man neue und zum Teil noch nicht bekannte Bands. Auf VOR. werden hingegen ausschließlich Schallplatten veröffentlicht, welche zum Teil von anderen Labels, die kein Interesse an einer Vinyl-Veröffentlichung haben, bereits auf CD herausgebracht wurden. Zum anderen werden bei VOR. alte Northern Soul-Stücke in einer Compilation-Serie neu verlegt, während BFS für Rockabilly & Co steht.


Viel Wert legt man von jeher auf die Veröffentlichung junger, vielversprechender Künstler. Über die Jahre entdecken und entwickeln Münnig & sein Team erfolgreiche und beliebte Acts wie Dr. Ring Ding - einen der allerersten Grover-Künstler - oder später The Moon Invaders, The Upsessions oder auch Two Tone Club und The Magic Touch. Als die letzte Entdeckung in dieser Richtung gelten sicherlich The Steadytones aus Süddeutschland, die eigenständig, sowie als Backing Band für Stranger Cole oder Doreen Shaffer fungieren. In der jüngeren Vergangenheit gibt es dann, trotz größtenteils traditioneller Ausrichtung, strukturell wie personell einige Neuerungen. Internet und Social Web machen auch vor einem subkulturellen Indie-Label wie diesem nicht halt. Grover Records stellt sich auch den Herausforderungen und präsentiert sich ab 2012 frisch und informativ in den neuen Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram.

In Sachen Ska, Reggae & Rocksteady hat man im Hause Grover Records sämtliche Ups & Downs der letzten Jahre gesund gut überstanden und freut sich auf die Zukunft. 20 Jahre Grover Records – hier ist definitiv noch nicht Schluss!